Reingehört: Wenn der Job dem Leben folgt mit Andrea Wevelsiep
Shownotes
Wie kann sich ein Job an unterschiedliche Lebensphasen anpassen?
Und was braucht es, damit Beruf und Privatleben langfristig zusammenpassen?
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Andrea Wevelsiep über ihren außergewöhnlichen Weg bei Curacon. Seit über 26 Jahren begleitet sie das Unternehmen – angefangen mit einem Heimarbeitsplatz im Homeoffice über Stationen am Empfang, in der Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung bis hin zu ihrer heutigen Rolle im Recruiting.
Andrea erzählt ehrlich und persönlich, wie sich ihr Berufsleben immer wieder verändert hat: mit kleinen Kindern, steigender Arbeitszeit, berufsbegleitendem Studium und neuen Verantwortungsbereichen.
Gemeinsam sprechen wir darüber,
- wie flexible Arbeitsmodelle echte Lebensphasen begleiten können,
- warum offene Kommunikation so wichtig ist,
- wie sich Unternehmenskultur über die Jahre verändert hat
- und weshalb ein Job, der sich an das Leben anpasst, mehr ist als nur ein Benefit.
Eine Folge über Wandel, Vertrauen, Entwicklung und über das, was modernes Arbeiten heute ausmacht.
Transkript anzeigen
00:00:03: Nein gehört der KuraCon-Podcast.
00:00:06: Hier sind Daniela und
00:00:07: Pauline, gemeinsam mit euch gehören wir in diesem Podcast bei KuraCON
00:00:11: rein um mehr zu
00:00:12: erfahren über Kollegen Aufgaben
00:00:14: und wie es bei uns so ist.
00:00:20: Es ist schon einige Jahre her das Andrea ihre Reise bei KURACON
00:00:22: begonnen
00:00:23: hat Und wie abwechslungsreich diese Reise war
00:00:25: und ist
00:00:26: Mit Blick auf Zeit, Aufgaben & Verantwortung.
00:00:28: Das
00:00:29: erzähl sie
00:00:29: uns heute.
00:00:35: Heute sprechen wir mit Andrea Wiefelsieb.
00:00:37: Sie ist bei uns im Bereich Personal und Kultur für das Thema Recruiting zuständig.
00:00:41: Das war aber nicht immer so!
00:00:42: Ihr Lebenslauf ist ein wunderbares Beispiel, wie sich der Job an das Leben anpasst.
00:00:46: So heute sitzen wir wieder zu dritt zusammen und zwar diesmal mit Andrea.
00:00:50: Hallo Andrea
00:00:52: Hallo Daniela hallo Pauline
00:00:54: Hallöchen.
00:00:55: So und heute geht es um das Thema Wie der Job zum Leben passt.
00:00:59: Genau, ja lieber Andrea.
00:01:00: Du bist ja mittlerweile – ich habe es tatsächlich auch nochmal nachgeschaut schon seit über sechsundzwanzig Jahren bei Kurakonf und für alle die dich eigentlich kennen wissen ja mittlerweile in dieser Zeit war es definitiv nicht langweilig ist es viel passiert.
00:01:13: du hast viele Projekte mit begleitet.
00:01:16: nimm uns doch gerne mal ganz von Anfang an
00:01:19: wie?
00:01:20: Die Frage ist jetzt vielleicht etwas schwierig aber wie hast du deine erste Arbeitswoche damals bei Kuraconn wahrgenommen?
00:01:26: Oder hast du noch irgendwelche Erinnerungen oder irgendwelchen Situationen, die du noch im Kopf hast von deinen ersten Wochen hier?
00:01:33: Das ist eine gute Frage weil das schon sehr lange her ist.
00:01:36: Aber ich kann mich noch ganz gut daran erinnern dass ich mich ja für einen sogenannten damals noch Heimarbeitsplatz beworben habe.
00:01:44: Ich hab wirklich so hundert Prozent Homeoffice gearbeitet damals.
00:01:49: Ich hatte zwei relativ kleine Kinder, das passt ja ganz gut zu meiner Situation oder zu meinem Lebenssituationen.
00:01:54: ich hatte jetzt auch keine großartige familiäre Unterstützung am Ort und das war schon für mich schon gut.
00:02:00: Das hat aber trotzdem zur Folge dass ich ja am Anfang glaube eine Woche im Büro war um erstmal so ein bisschen eingearbeitet zu werden.
00:02:10: Ich habe damals wirklich in einer Berichtsabteilung angefangen.
00:02:13: die hieß damals noch Kanzlei einen ganz komischen Begriff.
00:02:16: Da wurden die Berichte der Wirtschaftsprüfung entgefertigt.
00:02:20: Die wurden alle komplett Korrektur gelesen, die wurden nochmal formatiert und das war so meine Tätigkeit, die man wirklich gut am Laptop auch zu Hause machen konnte.
00:02:31: Damals hat man noch mit Disketten gearbeitet.
00:02:33: Das kennt heute keiner mehr aber ich hatte noch kleine Disketen immer in den Mappen drin und um das zu machen, hatte ich glaube eine Woche im Büro gesessen damals noch in unserem ganz alten Büro an der Scharnhausstraße und wurde von den KollegInnen eingearbeitet.
00:02:49: Es gab auch Kolleginnen, die im Büro gesessen haben aber es gab auch zwei oder drei Frauen damals, die wirklich zu Hause gearbeitet haben.
00:02:58: eine hat mit mir Zett gleich angefangen so dass wir zu zweit mehr oder weniger eingearbeitet werden konnten und man uns das eigentlich gezeigt hat.
00:03:07: Also es gab keine großen Willkommens-Tage wie heute, das ist heute deutlich professioneller als es damals war.
00:03:13: Das heißt wir haben wirklich einfach im Büro gesessen und die Kolleginnen haben uns gezeigt was zu tun ist.
00:03:22: Es war damals sehr, sehr stille im Bürow kein Vergleich zur Heute.
00:03:27: ganz konzentriertes Arbeiten.
00:03:31: Das bringt aber, glaube ich auch die Arbeit mit sich.
00:03:34: Dass es halt ein sehr konzentriertes Korrekturlesen der Berichte war und Tabellen nachprüfen in Excel.
00:03:40: Und das war einfach... Die Einarbeitung hat wirklich am Platz stattgefunden mit den Kolleginnen, die schon länger dabei waren.
00:03:48: Ich glaube, nach einer Woche ist man dann mit seinen Unterlagen einfach nach Hause gegangen und hat Sachen nur noch gebracht oder abgeholt sozusagen.
00:03:58: Es passte damals ganz gut!
00:04:01: In Bezug auf die Kinderbetreuung.
00:04:03: Und in den Ferien habe ich die Kinder mal mit ins Büro genommen, dann sind wir ja immer ins Bürogefahren und haben Sachen weggebracht und abgeholt.
00:04:08: Das fanden die glaube ich immer ganz spannend.
00:04:10: Das war so mein Anfang bei Cora Conner, aber das ist echt schon ganz, ganz
00:04:15: wichtig.
00:04:18: Ja, kann man so sagen.
00:04:19: Ich hatte schon ein Laptop damals noch mit Diskettenlaufwerk wie ich gerade gesagt habe wo meine mal die Diskette reingeschoben hat.
00:04:24: und das war wirklich sowohl weil man halt immer auch noch Unterlagen nach Hause genommen.
00:04:27: Das heißt gelesen hat man am Papier.
00:04:29: also es war wirklich das Dokument was man in so einer Mappe mitgenommen hat und alles was so Exelprüfungen waren die waren dann wirklich auch am Rechner sozusagen.
00:04:39: aber das stimmt Es war eigentlich ein Homeoffice Arbeitsplatz.
00:04:42: Genau
00:04:44: Unser Thema ist ja heute Ein Job der sich ans Leben anpasst Und du hast gerade eben schon mal das Thema kleine Kinder erwähnt, als du angefangen hast.
00:04:52: Also insofern was fällt dir so ein?
00:04:54: Wenn du das hörst, ist es ein Job der sich ans Leben anpasst.
00:04:56: Was bedeutet das für dich persönlich?
00:04:59: Ja dass ich damals das richtig gut fand weil das für mich echt eine gute Möglichkeit war wieder in den Job zu starten und das war für mich einfach die ideale Möglichkeit zu starte.
00:05:08: denn die Schulferien sag' ich ganz ehrlich Ich hätte die freie Zeit nicht überbrücken können und das war für mich einfach eine super Möglichkeit, sozialversicherungspflichtig.
00:05:23: Das waren mir immer ganz wichtig irgendwo auch in den Job wieder zu starten.
00:05:28: nach ein paar Jahren habe ich aber schon gemerkt dass es Zuhause schon sehr, sehr langweilig und sehr einsam werden kann.
00:05:34: Und dann habe ich halt auch irgendwie gedacht auf Dauer kann ich mir das also wirklich auf ganz lange dauer kann Ich mir das überhaupt nicht vorstellen so den Kontakt nicht zu haben und die Anbindung auch nicht so richtig zu haben an Die an die Abteilung an die Kollegen.
00:05:48: Auf ganz ganz lange sicht habe ich gedacht muss sich wieder unter menschen und muss irgendwo wieder ins Büro Habt dass auch angesprochen.
00:05:57: Und dann ergab sich halt die Möglichkeit, über einen Büroumzug der sich damals ergeben hat wirklich auch auf einen anderen Arbeitsplatz zu wechseln.
00:06:06: Der auch eine Büroanwiesenheit einfach erfordert und das war dann auch für mich völlig fein weil ich es ja auch persönlich so wollte.
00:06:16: Dann erzähl mal was war's denn dann?
00:06:18: Wohin bist du dann gewechselt?
00:06:21: Ja, das ist im Prinzip habe ich fast alles gesehen bei Corona.
00:06:24: Das einzige, wo ich nie war, war eine Steuerberatung.
00:06:27: Ich hab dann aufgrund des Umzugs in den neuen Standort, habe ich erst mal beim Umzug kräftig mitgeholfen weil ich irgendwie das Gefühl hatte, oh, mal anpacken und was tun!
00:06:35: Ist super, ich habe die Kisten gepackt mit dem Möbel-Liferanten damals und das fand ich total super.
00:06:39: und dann sind wir halt umgezogen Und da gab es ja eine Sekretariatstelle am Empfang zu besetzen wirklich mit Anwesenheitszeiten.
00:06:47: Das waren neu geschaffene Stellen, weil es das vorher nicht gab in dem alten Bürogebäude.
00:06:52: Und dann bin ich sozusagen übergangslos an den Empfang gewechselt.
00:06:57: genau das Gegenteil fester Arbeitszeiten ganz strikte Zeiten morgens um acht der empfang ist bis acht zehn Uhr besetzt.
00:07:05: aber Ich habe mir diese stelle mit einer Kollegin geteilt und wir haben uns auch die arbeitszeiten Geteilt so dass wir uns selber so eine Art früh- und spät schicht gegeben haben.
00:07:13: Wir haben immer am mittag einen wechsel gehabt Und ich hatte halt auch eine super Kollegin.
00:07:18: Wir waren echt ein super Team, also so dass wir uns da auch in Notsituationen immer absprechen konnten.
00:07:24: Da ist einer für den anderen eingesprungen und das hat richtig gut funktioniert.
00:07:28: Das funktioniert auch nur wenn man zu zweit ist und sich extrem gut versteht einfach auch.
00:07:33: Die Ferien haben uns immer geteilt.
00:07:35: Da waren wir sehr sehr partnerschaftlich unterwegs und es hat echt gut funktioniert.
00:07:38: Ja, das ist schon echt immer super viel Wert.
00:07:40: Gerade wenn man da eine Kollegin hat mit der man sich da so gut abstimmen kann und gerade in solchen Situationen wie du es jetzt schon sagst wo sich dann vielleicht im Leben was verändert dass man da aufeinander zählen kann Wie war das denn?
00:07:51: Dann danach?
00:07:52: also wie ging's danach denn dann weiter?
00:07:54: Naja mir wär manchmal ein bisschen langweilig am Empfang.
00:07:56: Also ich bin ja schon jemand der immer gerne etwas tut Und wo man auch die Zeit einfach gut hin kriegen muss.
00:08:01: und Korakorn ist gewachsen Ja, ich sag mal auch Mitarbeiter aufgebaut.
00:08:08: Neue Bereiche aufgebaut und... Ich hab dann immer schon mal so ein bisschen meine Fühler ausgestreckt.
00:08:13: Das kann ich ganz gut und habe gedacht was kann ich denn am Nachmittag tun wenn ab sechzehn Uhr einfach wirklich nicht mehr als zu viel auch im Haus ist?
00:08:20: Wenn das Telefon auch recht ruhig ist?
00:08:21: also morgens war da wirklich ordentlich etwas zu tun aber am nachmittag war es dann schon ruhig und gab's halt eine Ja, ich sage jetzt mal Neugründung der Unternehmensberatung.
00:08:33: Also es hat sich einfach ergeben, dass jemand sehr junges gekommen ist, der nach dem Studium bei uns hängen geblieben ist, wer aber eine fehlbe Verberatungen hat und wir kamen halt immer gut miteinander aus und ich habe dann schon sehr schnell ihn unterstützt, einfach zusätzlich zu meiner Empfangstätigkeit weil das einfach harmoniert hat.
00:08:51: Das passt da einfach gut!
00:08:52: Wir kamen gut miteinander raus und er hat mir dann immer Aufgaben rübergeschoben und sein Standardspruch war einmal Andrea Ich hole dich hier raus mach dir keine Sorgen.
00:09:00: Und so ist es dann irgendwann auch gekommen über einen kleinen Umweg in der Wirtschaftsprüfung, wo auch jemand ausgefallen ist.
00:09:07: Aber das war nur ein kurzer Episode und da bin ich wirklich irgendwann ... weil der Bereich einfach immer weitergewachsen ist in die Unternehmensberatung gewechselt.
00:09:17: Nein, ich habe
00:09:18: dann auch sukzessive.
00:09:22: Ich habe dann sukzessiv in meine Stunden aufgestockt.
00:09:23: Ich hab also zig Nachträge zu meinem Arbeitsvertrag.
00:09:26: Ich glaube sieben.
00:09:27: Ich meine, ich hätte mit zwanzig Stunden angefangen und dann habe ich fünfzwanzig gemacht, dann achtundzwanzzig, dann dreißig, dann zweihandreißig ,dann fünfundreißigt.
00:09:33: Dann hatte ich irgendwann noch vierzig Stunden aber immer weil ich die Hand gehoben habe und gesagt habe, ich kann mehr arbeiten.
00:09:41: Dann habe ich irgendwann gedacht so ein nebenberufliches Studium wäre vielleicht auch nochmal ganz nett.
00:09:48: Von Haus aus habe ich nach dem Abitur einen dualen Studium gemacht, was damals ganz neu war.
00:09:53: Aber das ist ja schon viele Jahre her und das duale Studium führte damals zum Betriebswirt.
00:09:59: Und hab darauf aufgebaut, hat mir das anrechnen lassen unter anderem auch Mathe und Statistik.
00:10:05: Dann habe ich gedacht gut wenn ich das nicht machen muss dann schreibe ich mich jetzt an der Fernuni in Hagen ein für mich auch wieder ein Modell, was ich mit den Kindern einfach leisten konnte ohne Präsenz.
00:10:16: Also das war schon wieder ein Fernstudium so wie es heute öfter üblich ist.
00:10:21: aber damals war das halt noch auch analog mit vielen Unterlagen die nach Hause geschickt wurden und das habe ich dann halt noch.
00:10:27: in meiner Freizeit sage ich einfach mal in der nicht vorhandenen Freizeite hab' ich das dann noch nebenbei gemacht weil ich's einfach unbedingt zu Ende bringen wollte.
00:10:34: und als ich dann mehr oder weniger kurz vor Ende Das Studium war, das hat auch relativ lange gedauert.
00:10:40: Weil ich mir so einteilen musste gab es dann eine Vakanz im Personal.
00:10:45: da ist meine Vorgängerin hat das Unternehmen verlassen und dann kam ich irgendwie mit Tobias Allkamper ins Gespräch.
00:10:53: er sagte Mensch du kennst doch gut mit jungen Leuten und du hast auch erwachsene Kinder zu Hause die mittlerweile über die vielen Jahre deutlich älter geworden sind.
00:11:00: Dann hatte sich das so ergeben dass ich dann ins Personal gewechselt bin Ist mittlerweile auch schon elf oder fast zwölf Jahre her, also auch schon eine ganz schön lange Zeit.
00:11:10: Aber da bin ich dann ins Personal gewechselt und habe das Recruiting sozusagen mit übernommen oder von meiner Vorgängerin übernomen.
00:11:23: Das war mein Weg!
00:11:25: Von zu Hause...
00:11:26: Jetzt weiß du nicht Personal?
00:11:27: ...über drei Umzüge wirklich räumlicher Natur bis zum Personal.
00:11:36: Also, du hast auf jeden Fall echt einen bunten Lebenslauf.
00:11:38: Das ist wirklich sehr beeindruckend und trotzdem greift ihr ja wahrscheinlich noch nicht mal alle Modelle ab die sich... die zu dem Thema ein Job, der sich ans Leben anpasst bei Coorakon so vorkommen.
00:11:49: Deswegen vielleicht auch noch mal so die Frage wenn du so an das Umfeld in Cooracon denkst und du hast ja eben erzählt dass heute Recruiting eine deiner Haupttätigkeiten ist.
00:11:59: Falls dir andere Beispiele einen wo du sagen würdest da haben sich die Kollegen ganz bewusst den Job an ihr Leben angepasst?
00:12:04: Da hat sich der Job reingefügt in das was da so Anstand privat
00:12:09: Da gibt es bestimmt unzählige Beispiele.
00:12:11: Also ich habe ja immer nur aufgestockt, also meine Arbeitszeit habe ich einfach stetig nach oben angepasst.
00:12:16: wir haben aber auch zum Beispiel die Möglichkeit der Lebensphasen orientierten Teilzeit wo man wirklich für eine fristete Zeit seine Arbeitszeit reduziert.
00:12:27: da weiß ich auch dass das schon mal passiert.
00:12:30: Das ist nicht weggebunden.
00:12:32: Ich muss jetzt nicht nachweisen Pflegesituation vielleicht zu Hause habe oder sich sonst irgendwas ergeben hat, sondern das kann ich auch machen um chinesisch zu lernen.
00:12:42: Oder ein Haus zu renovieren vielleicht also irgendwas was sonst so im Leben passieren kann aber immer mit dem mit dem Anspruch auf Vollzeit im Hintergrund.
00:12:50: Also nicht dass ich auf Dauer die Arbeitszeit runter schraube Was man natürlich auch machen kann was sicherlich auch passiert.
00:12:57: Aber bei dieser lebensphasen orientierten Teilzeit habe Ich einfach die Möglichkeit für eine befristeten Zeitraum die Arbeitszeit zu reduzieren und danach dann wieder auf Vollzeit zu gehen oder auf mein ursprüngliches Arbeitszeitmodell.
00:13:10: Das passt zum Beispiel ganz gut, sehr gerne wird einfach auch das dreizente Gehalt in Freizeit umgewandelt im laufenden Jahr.
00:13:16: Das wird wirklich viel genutzt.
00:13:18: ich glaube dass es auch das Modell was am häufigsten gemacht wird weil man einfach sehr flexibel sich freie Zeit erkaufen kann durch das Dreizentegehalt wenn man ist dann für hundertsevier Stunden oder halb, dann für die Hälfte der Stunden umwandelt.
00:13:36: Auch da geht es von Urlaubsreisen bis zu Lernzeit fürs Steuerberaterexamen zum Beispiel und für sonst eine Fortbildung.
00:13:44: das ist auch sehr flexibel und ist halt auch nichts weggebunden.
00:13:46: Das finde ich total super dass es nicht irgendeine Notlage sein kann, dass man das ausnahmesweise machen darf
00:13:53: z.B.,
00:13:53: sondern dass es einfach wirklich eine freie Entscheidung ist zu sagen Ich brauche jetzt Zeit für irgendwas, was mir wichtig ist und das klappt wirklich super gut.
00:14:04: Das hat mich damals auch total fasziniert als ich mich beworben habe und ich hab es auch ganz brav den Antrag gestellt um dann festzustellen ach nee ich brauch gar nicht.
00:14:12: aber ich hatte immer diese Idee mit Kindern zu Hause und Sommerferien nicht immer nur jonglieren müssen sondern einfach mal sagen können ja das kriegen wir gut hin.
00:14:20: also insofern fand ich das auch damals total fassinierend Dieses Benefit des dreizehnten Geils.
00:14:27: Aber du hattest eben mal so erwähnt, dass in deinem bewegten Kurakon-Leben drei Umzüge waren?
00:14:33: Auch das kann ja mal was sein, dass sich irgendwie Job an Leben anpasst.
00:14:37: Da haben wir glaube ich auch eine ganze Reihe von Kollegen die zwischen den Geschäftsbereichen wechseln aber eben auch vielleicht mal zwischen den Standorten wechselnen.
00:14:44: Ja, das haben wir auch und das ist auch echt ein super Modell.
00:14:47: Wir sagen immer so ein bisschen bevor wir jemand verlieren, kann man doch mal schauen ob es woanders passend kann wenn sich das Leben ändert.
00:14:54: Ich erinnere mich an einen jungen Kollegen aus der Beratung, der ist wirklich von München nach Hamburg gewechselt.
00:15:00: Also viel weiter geht glaube ich nicht von der Entfernung her und ich meine mit seiner damaligen Lebenspartnerin das ist ja auch immer so ein Thema wenn da ein Wechsel ansteht dass man der Partner die Partnerin vielleicht nen neuen Job anfängt Und dann ist er dann wirklich nach Hamburg gearbeitet ist jetzt dem Standort Hamburg zugeordnet.
00:15:21: Das passt auch immer sehr gut.
00:15:23: In der Beratung ist es noch ein bisschen die Besonderheit, dass es da relativ egal ist wo man sitzt weil die arbeiten einfach deutschlandweit.
00:15:31: wenn man jetzt innerhalb der Wirtschaftsprüfung zum Beispiel wechselt dann muss das natürlich auch von beiden Seiten passen.
00:15:36: Man muss sowohl der abgebende Standort hat natürlich das Problem dass jemand fehlt und der Standort an den man wechseln hat einen neuen Kollegen eine neue Kollegin.
00:15:46: aber auch das haben wir über das Wachstum, was wir eigentlich in allen Bereichen haben immer ganz gut abdecken können.
00:15:52: Also ich könnte mich nicht erinnern, dass wir sowas schon mal abgelehnt haben.
00:15:58: Kennen aus Vorstellungsgesprächen das viel?
00:15:59: Dass sie attraktiv finden, dass Korakon so ein größeres Netzwerk an Standorten einfach hat und dass da schon einmal kommt Mensch wenn vielleicht ich wieder in meine Heimat gehen wollen würde besteht denn dann die Möglichkeit, dass sich den Standort wechselt?
00:16:13: Und wie gesagt Ich kann mich nicht Erinnern dass es irgendwann Mal abgelehnd worden ist.
00:16:18: Ja, was das dann geht ist Korakon ja auch super gut aufgestellt.
00:16:21: Also wir sind jetzt nicht nur in einer Ecke vertreten sondern bundesweit und da passt dieser Satz eigentlich ganz gut Das Leben verändert sich Das Leben zieht um, der Job zieht sozusagen mit um.
00:16:31: Also das hat sich eigentlich schon echt einen großen Vorteil und finde ich auch spannend dass es schon so oft genutzt wird.
00:16:36: da kann man ja echt mal gerade wenn man sagt okay irgendwie was passiert?
00:16:39: Ich muss jetzt in eine andere Stadt oder möchte gerne oder mein Partner zieht dahin um, dass ich dann einfach mitkommen kann!
00:16:44: Du hast ja jetzt schon durch die Wechsel in den verschiedenen Geschäftsbereiche verschiedene Teams aber natürlich auf verschiedene Führungskräfte kennenlernen dürfen und mit denen zusammengearbeitet.
00:16:53: Wie hast du das bisher so wahrgenommen, gerade wenn es um irgendwelche privaten Situationen geht?
00:16:58: Um Kinder, um Pflege, um irgendwelle Elternzeitthematiken – wie wird da Rücksicht darauf genommen?
00:17:05: Wenn wir wirklich Situation haben wo's mal hart auf Fahrt kommt dann lässt sich immer eine Lösung finden.
00:17:09: Das ist überhaupt gar kein Thema!
00:17:12: Das hat sich natürlich auch mit der Digitalisierung deutlich vereinfacht, dass das Thema gerade über das mobile arbeiten was bei uns möglich ist.
00:17:24: Ist es einfacher geworden als es früher war?
00:17:28: Zu vielen Sachen kann man sich einfach per Teams da zuschalten und dass das einfach gut funktioniert und die Mitarbeiter auch die Gewissheit haben, dass man eine Lösung finden kann wenn man den Mund aufmacht miteinander spricht und miteinander im Austausch ist.
00:17:47: Das ist einfach total wichtig, denke immer noch an das letzte Trainingscamp zurück wo sich der neue Geschäftsführer vorgestellt hat und ganz klar sich da auf die Bühne gestellt hat und gesagt hat Familie ist wichtig und auch meine Familie ist mir wichtig und da stehe ich auch zu und dass machen wir so und ich glaube es hat vor langer Zeit einfach anders ausgesehen.
00:18:06: also das hat sich ja deutlich gewandelt was auch wichtig und richtig ist
00:18:10: Und ich glaube, was du gerade gesagt hast.
00:18:12: Wenn man den Mund aufmacht... Ich glaube ganz häufig findet eben die Schere auch bei uns im Kopf statt, dass wir irgendwie denken... Also meine Erfahrung ist bei CoaCon wirklich... Eines meiner Lieblingsbeispiele ist, ich nehme an der Geschäftsführungssitzung teil und dann hatte ich irgendwie den Eltern-Sprechtag und die Geschäftsführungssitzung ging viel länger und danach habe ich gesagt ja also ich muss jetzt leider raus.
00:18:35: Das führt bei Coa, kann doch nicht mal zu einem Zucken.
00:18:37: Und das finde ich total angenehm und das habe ich eben auch auf der Geschäftsführungsebene selber schon erlebt, ne?
00:18:43: Ich muss aber jetzt mein Kind abholen.
00:18:44: wir müssen das nachher weiter besprechen.
00:18:47: Dieser selbstverständliche Umgang damit bedeutet eben da auch dass man es halt mal ausspricht einfach einmal die Dinge anspricht und nicht immer Dinge für gesetzt hält sondern eben auch drüber sprechen kann.
00:18:58: Das nehme mich als super offen!
00:19:01: Damit hast du eigentlich gerade schon so ein bisschen indirekt einen Tipp vielleicht gegeben, wie man damit umgeht.
00:19:06: Auch dein persönlicher Lebenslauf zeichnet sich ja dadurch aus dass du den Mund aufgemacht hast und gesagt hast oh das könnte ich mir vorstellen.
00:19:13: Das finde ich ganz spannend dafür wäre ich offen.
00:19:16: Das könnte ja ein Tipp sein aber du hast bestimmt mit deiner Erfahrung aus deinen eigenen Berufsjahren und aus den ganzen Kontakten zu allen Mitarbeitenden hier bei uns mit Sicherheit noch andere Tipps.
00:19:30: Also was macht man, wenn das Leben sich verändert und der Job sich aber noch nicht?
00:19:34: Deswegen hast du etwas, was du denen mitgeben möchtest.
00:19:37: Die Kinder zu Hause haben die Pflegeaufgaben übernehmen müssen wie man trotzdem mit Prüfung Beratungen gut arbeiten kann.
00:19:46: Das ist echt eine gute Frage außer jetzt wirklich offen darüber zu sprechen und es nichts hinter dem Berg zu halten dass man da irgendwie Probleme hat.
00:19:54: Das glaube ich ganz wichtig und wir haben seit Kurzem als Pilot Projekt aus dem Personal heraus oder aus der Arbeitsgruppe Gesundheit, in der ich auch bin.
00:20:06: Ein Unterstützungsberatungsangebot was viele Möglichkeiten einfach bündelt.
00:20:12: das ist der PME-Familien Service den wir gerade ausprobieren wo es konkrete Unterstützung gibt und Suche bei Plätzen für Kinder ältere Menschen für Menschen mit Behinderung, für Ärger mit der Pflegeversicherung.
00:20:30: Für sonstige Themen aber auch wirklich einfach Informationen gebündelt sind.
00:20:34: Wirklich viele, viele Informationen einfach auf einer Plattform sozusagen gebündet sind.
00:20:39: und das ist so ein bisschen das Thema was wir uns ja auf die Fahne geschrieben haben dass wir immer gucken was es für die Mitarbeiter sinnvoll was hilft den Mitarbeitern sowohl im privater als im Berufsleben natürlich und sind immer so ein bissel auf der Suche nach neuen ich sage es mal Benefits die wir einführen können.
00:20:57: Aber gerade dieses Beratungsangebot finde ich nochmal einen ganz neuen Ansatz, den wir vorher noch nicht hatten.
00:21:04: Ja spannend dass da auf jeden Fall auch immer mal wieder neue Dinge getestet werden.
00:21:08: Ich habe das Tool selber schon einmal kurz getestete und finde es echt sehr interessant was man alles für Infos dann direkt zusammen bekommt.
00:21:14: also das ist echt super!
00:21:15: Du hast jetzt gerade schon kurz das Thema Benefits angeschnitten Wo es ja jetzt nicht nur um die zeitlichen Thematiken geht, über die wir ja anfangs schon mal gesprochen haben.
00:21:23: Sondern auch wie das Projekt was du jetzt gerade angesprochen hast mit der Testphase Das ist ja auch bei dir auf dem Tisch liegt.
00:21:29: Aus deiner Sicht Was sind so die drei beliebtes Benefits dies bei KuraCon gibt?
00:21:35: Oder die die am vielleicht am meisten genutzt werden?
00:21:38: Also ich glaube am meisten genutzt wird der Sachbezug, der steuerfreie Sachbezug aber einfach weil es allen zur Verfügung gestellt wird.
00:21:44: Da gibt's jetzt nicht möchte ich haben oder möchte ich nicht haben sondern jeder bekommt zusätzlich zum Gehalt wenn er oder sie Vollzeit arbeitet fünfzig Euro als Steuerfreien Sachbezuk ausgezahlt in Form einer Gutschein-Lösung die wirklich sehr variabel eingelöst werden kann.
00:22:01: Ich glaube wir haben da einen guten Partner gefunden Unendlich viele Möglichkeiten bietet, sodass jeder auch was Sinnvolles findet und nicht irgendwas kauft, was er eigentlich gar nicht kaufen wollen würde.
00:22:11: Das klappt wirklich gut.
00:22:12: das ist das wo wir immer sehr viel auch positives Feedback bekommen in den Verschärmsgesprächen wenn wir das ansprechen dass es immer noch mal etwas was einfach jeder nutzen kann weil's einfach ein Geldvorteil mit sich bringt sondern monetären Vorteil mit Sich bringt.
00:22:26: ich glaube das zweite ist mein heiß geliebtes Dienstrad leasing also das Fahrrad Leasing sehr früh angestoßen haben, weil wir in Münster als Fahrradhauptstadt Deutschlands natürlich da auch einen guten Draht zu haben.
00:22:40: Mittlerweile gibt es aber keinen Standort, kein Bereich mehr der nicht mindestens ein bis zwei Fahrräder im Leasing hat so dass das wirklich eines der Benefits ist die extrem gut laufen.
00:22:55: Jetzt brauche ich noch Nummer drei.
00:22:56: jetzt überlege ich muss sich wirklich mal kräftig überlegen was sie.
00:23:00: Das dritte ist, also wo ich ganz überrascht von bin, dass das Deutschlandticket so einen Zuspruch bekommt.
00:23:06: Da waren wir uns recht unsicher wie viele das nutzend und seit einiger Zeit bezuschussen wird das Deutschland-Ticket mit dem twentyfünf Prozent der Kosten, sodass es dann ein sogenanntes Job-Tickett ist.
00:23:22: Und ich war ganz über rasch, dass wir doch deutlich über hundert Tickets monatlich laufen haben.
00:23:30: Da hätte ich jetzt gar nicht mit gerechnet, weil ich halt viele Autofahrer kenne und weiß dass in Münster viele mit dem Fahrrad fahren und mit dem fad auch zur Arbeit kommen.
00:23:37: aber das ist glaube ich auch noch mal ein pluspunkt der uns auch immer zurückgespiegelt wird dass es einfach total gut ist dass wir auch wenn's teurer wird also wenn die preiserhöhung dann kommt von Und jetzt aktuell auf dreiundsechzig, da muss man auch den Zuschuss entsprechend immer anpassen.
00:23:54: Weil das immer fünfzehnzig Prozent sein müssen und ich kämpfe immer dafür, weil ich auch selbst Nutzer des Deutschlandtickets bin, dass wir das weiter fortführen.
00:24:01: Und bis jetzt hat es auch geklappt, dass Wir das weiter weiter fördern.
00:24:07: Das ist glaube Ich auch ein Teil was echt gut läuft.
00:24:10: Da gibt's noch viel viel viel mehr.
00:24:13: Du hast das jetzt gerade so aufgezählt und wir pflachsen ja sowieso immer rum, dass du eigentlich im Zweitjob so eine Art Fahrradladen hast.
00:24:21: Zumindest in sehr aktive Fahrradbörse.
00:24:24: Da ist nicht nur das Arbeitsrad sozusagen sondern eben auch das Rennrad für die Freizeit oder so.
00:24:29: da ist ja alles dabei.
00:24:32: Ich weiß, dass die kommende Frage gar nicht zu deinem naturell entspricht oder vielleicht insgesamt ein bisschen kurakon-unüblich ist aber wir würden sie trotzdem gerne wissen Wenn du jetzt auf deine Zeit bei Kurakon zurückblickst und deinen Weg mit all diesen Projekten und Stationen, die dabei waren.
00:24:49: Was macht dich daran heute am meisten stolz?
00:24:52: Das ist echt eine schwere Frage!
00:24:55: Da hast du mich jetzt echt erwischt weil das ist so völlig recht.
00:24:59: Das ist gar nicht meins.
00:25:02: aber wenn ich jetzt sage die Entwicklung von Kurakonn dann ist es doof.
00:25:06: Aber ich glaube es ist wirklich so.
00:25:07: Es ist glaube ich das was ich so miterlebt habe in den letzten Jahren Unheimliche Entwicklung von einer recht trockenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit sehr stillen Büro-Situation, also wenn ich da zurückdenke dass wir uns damals unter den Kollegen gesiezt haben.
00:25:25: Da traut sich heute keiner mehr drüber nachzudenken.
00:25:27: aber man hat wirklich da gesessen und hat sich gesieitst weil keiner was gesagt hat.
00:25:34: einfach es hat auch keiner das angeboten.
00:25:37: Also selbst im Kollegenkreis haben wir uns hat das einfach eine super tolle Entwicklung genommen und das finde ich ganz erstaunlich, wenn ich auch über Korakorn erzähle wie sich das Bild gewendelt oder das Bild gewandelt hat.
00:25:55: Und das Bild nach außen und nach innen auch also sowohl bei uns untereinander.
00:25:59: Das finde ich einfach total spannend wie das funktionieren kann mit allen Kollegen und Kolleginnen die dabei gewesen sind und die neu dazugekommen sind.
00:26:10: Das hat sich deutlich geändert, das finde ich einfach klasse!
00:26:16: Da bin ich ein bisschen stolz darauf weil ich es halt mit begleiten konnte und weil wir viele Sachen auch entstoßen konnten, weil viel bei uns aus dem Personal an neuen Themen aufs Tablett gebracht werden und auch initiiert werden und dass wir da einen ganz guten Ja, einen ganz guten Draht sowohl zum Mitarbeiterinnen als auch zur Geschäftsführung haben.
00:26:37: Weil die müssen ja letzter Konsequenz dann auch mit unseren Sachen umgehen können und das finde ich schon toll!
00:26:42: Das haben wir glaube ich gut hingekriegt.
00:26:46: Und da hast du mit Sicherheit selber auch alleine schon durch deine Wechsel und so ganz viel zu beigetragen.
00:26:51: also sehr schön vielen Dank für diesen interessanten und spannenden Einblick in Deine Zeit bei CuraCon Und in all das wie sich der Job
00:27:02: an deinem Leben angemacht.
00:27:04: Sehr gerne!
00:27:08: Das war unser Reihen gehört für heute,
00:27:10: auf bald.
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